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Sprachaufenthalte

Der Campus Muristalden misst dem Kultur- bzw. Fremdsprachenaustausch grosse Bedeutung zu. Die Austauschprojekte beruhen auf dem Prinzip von Besuch und Gegenbesuch. So alternieren die Rollen von Gastgeber und Gast.

Beim Kulturaustausch geht es nicht bloss um das Erwerben von Fachinhalten und Sprachkompetenzen, sondern ebenso um persönlichkeitsbildende Aspekte; etwa um Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Anpassung, Selbstständigkeit und Toleranz. In diesem Sinne wirkt ein Sprachaufenthalt und die Auseinandersetzung mit dem «Fremden» zugleich horizonterweiternd wie auch identitätsstiftend.

Die Austauschprojekte

Sprach- und Kulturreisen (Normandie (F) – Bern)

Die Schülerinnen und Schüler verbringen je eine Woche in der Normandie oder in der Schweiz. An Unterrichtstagen erkundet die Gastklasse, begleitet von Lehrpersonen, die Partnerschule sowie die Umgebung und Kultur der Partnerstadt. Die Jugendlichen wohnen bei einer Gastfamilie, bei der sie die Freizeit verbringen. Dabei erweitern sie ihre Fremdsprachkompetenzen und erleben den französischen oder schweizerischen Alltag der Familie der Partnerschülerin oder des Partnerschülers.
Collège «Jean Baptiste de La Salle», Rouen
Collège «Institut Saint-Lô», Agneaux/Saint-Lô

Deux langues – ein Ziel (Romandie – Bern)

Die Schülerinnen und Schüler verbringen je eine halbe Woche in der Romandie oder in Bern und besuchen zwei bis drei Tage den Unterricht in der Partnerschule. Sie wohnen bei einer Gastfamilie, bei der sie die Freizeit verbringen. Dabei erweitern sie ihre Fremdsprachkompetenzen und erleben den welschen oder bernischen Alltag der Familie der Partnerschülerin oder des Partnerschülers. (Projekt der CH-Stiftung)

Freiwilliger individueller Austausch (Neuchâtel – Bern)

Interessierte Jugendliche und ihre Familien erhalten eine Schülerin oder einen Schüler aus der Partnerschule zugeteilt, mit der Chance, sich gegenseitig kennenzulernen und sich auszutauschen. In der Regel dauert der Austausch je eine Woche. Die Jugendlichen übernehmen dabei nacheinander die Rolle des Gastgebers resp. des Gastes. Die Idee ist, zusammen die Schule zu besuchen und den Alltag zu teilen. Unsere Partnerschule in Neuchâtel ist das «Centre Scolaire du Mail».