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Lernen und Unterricht

Die Mittelstufe verfolgt die vom kantonalbernischen Lehrplan verlangten Ziele und Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler erleben Unterricht, der sich mehrheitlich an einem nach Fachgebieten strukturierten Stundenplan orientiert. Oft befinden sich die Schülerinnen und Schüler in ihrer Stammklasse, regelmässig aber auch in klassenübergreifenden Lerngruppen. Im Bewusstsein, dass Lernen etwas sehr Individuelles ist, begegnen die Schülerinnen und Schüler nebst gezielten Einführungen und stillen Lernphasen vielfältige Lehr- und Lernformen.

Planarbeit

Ein wichtiges Element ist dabei die Planarbeit, durch welche die Schülerinnen und Schüler ihr Arbeiten und Handeln gezielt und zusehends eigenverantwortlich zu planen und zu gestalten lernen. Bei der Planarbeit werden sie durch differenzierte Anforderungsniveaus und unterschiedliche Lernsettings unterstützt.


Kooperatives Lernen

Nebst individuellen Lernprozessen stellt in der Mittelstufe das kooperative, zum Teil auch klassenübergreifende Lernen einen Schwerpunkt dar. Sollen dabei eigene Arbeitsprozesse sowie persönliche Fähigkeiten und Kenntnisse mit anderen geteilt, erweitert und angewandt werden, gelingt dies nur im Rahmen einer positiven Arbeits- und Lernatmosphäre und sozialen Verantwortung. Auf beides wird grosser Wert gelegt.


Handlungsorientiertes Lernen

In der Mittelstufe steht besonders im naturwissenschaftlichen Unterricht (SWiSE-Projekt) das handlungsorientierte Lernen im Zentrum. Genau beobachten und dokumentieren, Fragen stellen, staunen, vermuten, Hypothesen handelnd überprüfen und so neue Erkenntnisse gewinnen – neugierig und engagiert entdecken unsere Schülerinnen und Schüler sukzessive die nähere und fernere Welt.


Der Weg zum Lernerfolg

Zentral ist die stets einfliessende und begleitete Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem eigenen Arbeiten und Lernen (Lernstrategien und Arbeitstechniken). Denn sie sind wesentlich für den schulischen Erfolg.

Unterstützt wird dieser Prozess durch die förderorientierte Beurteilungsform: Die Lernziele werden beurteilt, jedoch in einer notenfreien Form (übertroffen, erreicht, noch nicht erreicht), die den Schülerinnen und Schülern zeigt, wo Fortschritte erzielt wurden und wo genau die Stolpersteine liegen. Auf diese Weise kann der Zusammenhang zwischen Arbeitstechnik, persönlichem Engagement und Wissens- und Kompetenzerweiterung positiv erlebt werden.