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Lernen und Unterricht

Die Sekundarstufe I verfolgt die vom kantonalbernischen Lehrplan verlangten Ziele und Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler erleben einen Unterricht, der sich an einem nach Fachgebieten strukturierten Stundenplan orientiert. Oft findet der Unterricht in der Stammklasse, regelmässig aber auch in klassenübergreifenden Lerngruppen statt. Hervorzuheben ist der bewährte Niveauunterricht in den Kernfächern sowie die neu entwickelten Unterrichtsbausteine, die Jugendliche gezielt auf die Übertritte in Mittelschulen und Berufslehren vorbereiten.

Niveauunterricht

In den niveaugemischten Klassen besuchen Sekundar- wie auch Realschülerinnen und -schüler die Kernfächer in den Grundanforderungen (GA = Realniveau) oder in erweiterten Anforderungen (EA = Sekundarniveau). Die Einteilung erfolgt nicht zu Beginn, sondern im Verlaufe oder Ende des 7. Schuljahres. Der individualisierte Niveauunterricht wird mit der inneren (Deutsch und Französisch) und der äusseren Differenzierung (Englisch und Mathematik) gewährleistet.

Die Fächer NMM, Gestalten, Musik und Sport finden im niveaugemischten Klassenverband statt. Dabei werden didaktische Mittel der inneren Differenzierung eingesetzt, um die Schülerinnen und Schüler entsprechend zu fördern. In allen Fächern werden die Leistungen, Produkte und Lernprozesse mit Noten bewertet.



Niveauwechsel

Niveauwechsel sind bei sich verändernden Leistungen und je nach schulischem Engagement der Schülerinnen und Schüler im 8. und in einzelnen Fällen auch noch im 9. Schuljahr möglich. Diese Durchlässigkeit macht Sinn, weil Leistungen und Ziele in einem individueller gestalteten Lernumfeld erreicht werden können. Lernen inmitten der Pubertät ist eine Herausforderung, sollte im Idealfall aber weder zur Unter- noch zur Überforderung werden. Am Muristalden werden nicht Sekundar- oder Realschülerinnen und -schüler unterrichtet, sondern junge heranwachsende Menschen mit individuellen Stärken und Schwächen. Ihrer persönlichen Entwicklung wird Rechnung getragen.



Projektunterricht

Im 9. Schuljahr bietet ein fest im Stundenplan verankerter Projektnachmittag den Jugendlichen die Gelegenheit, die bisher erworbenen Methodenkompetenzen mannigfaltig und zielgerichtet einzusetzen und zu erweitern. Der Projektunterricht wird mit einer umfangreichen selbständigen Arbeit abgeschlossen.


Pflichtwahlfächer
Ein breit angelegtes Pflichtwahlprogramm verschafft den Jugendlichen die Möglichkeit, gezielt fachliche Kompetenzen auszubauen und Interessen zu verfolgen, die hinsichtlich ihrer späteren Ausbildung hilfreich sind. Weitere Informationen sind in der Pflichtwahlfachbroschüre einsehbar.