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Ziele

Gestärkt und gut vorbereitet in die Mittelschule oder Berufslehre. In der Sekundarstufe I werden erste, wenn auch nicht definitive, Weichen gestellt für die Zeit nach der obligatorischen Schulzeit. Deshalb ist es wichtig, dass die Jugendlichen in einem stabilen Klassenverband breite fachliche Kompetenzen erarbeiten und ihre Persönlichkeit stärken, um danach erfolgreich den Weg in die Mittelschule oder Berufslehre anzutreten.

Beziehungen stärken dank Konstanz

Grundlage einer erfolgreichen Schulzeit sind ein gutes, förderliches Arbeits- und Lernklima in einer stabilen und intakten Klassen- und Lerngemeinschaft sowie die Stärkung der Selbstkompetenz. Dazu bedarf es der grundsätzlichen Bereitschaft, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, der Begleitung beziehungsstarker Lehrpersonen und einer verlässlichen, kontinuierlichen Zusammenarbeit innerhalb des gleichen Klassenverbands. Der Sekundarstufe I ist es ein Anliegen, dass die Schulklassen drei Jahre als Stammklasse zusammenbleiben, die Schülerinnen und Schüler mit denselben Lehrpersonen in Beziehung stehen und ihre obligatorische Schulzeit als Klasse gemeinsam beenden können. In diesem stabilen Gefüge erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Umfeld, in dem sie ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken ausbauen, allfällige Lücken schliessen und ihre bestmöglichen schulischen Ziele erreichen können.


Auf Lernentwicklungen flexibel reagieren

In Bezug auf die Lernmotivation und das Lernvermögen ist der Entwicklungsstand der Schülerinnen und Schüler auf der Oberstufe äusserst heterogen. Ihre Entwicklung verläuft nicht linear und ist starken Schwankungen unterworfen. Zu diesem Zeitpunkt alle über den gleichen Leisten zu schlagen und sie aufgrund der aktuell erbrachten Leistungen und Kompetenzen niveaumässig definitiv einteilen zu wollen, kann zu groben Fehleinschätzungen führen. Da gilt es, unter Einhaltung klarer Vorgaben, situativ und flexibel reagieren zu können. Darum wird mittels differenzierten Niveauunterrichts die Lernziel- und Kompetenztiefe sowie das Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler sowohl ihrem Lernstand und -vermögen als auch ihrem Leistungswillen angepasst. Niveaueinteilungen erfolgen im Verlaufe des 7. Schuljahres und werden danach semesterweise überprüft und gegebenenfalls geändert.

Der Berufswahl und dem Finden einer geeigneten weiterführenden Schule oder Lehrstelle wird grosses Gewicht gegeben. Der Fachunterricht, der Berufswahlprozess und die Förderung persönlicher und überfachlicher Kompetenzen sind auf drei Schuljahre ausgelegt und bereiten gezielt für die Übertritte nach dem 9. Schuljahr vor.


Zusammenfassend lassen sich folgende Ziele formulieren:

  • Schaffen eines guten Arbeits- und Lernklimas
  • Beziehungen stärken durch Konstanz über drei Schuljahre
  • Lernentwicklungen wahrnehmen und flexibel darauf reagieren
  • Umsichtige Begleitung im Berufswahlprozess
  • Solide Vorbereitung auf Mittelschule oder Berufslehre